Zum Projekt – Live-Chat

Zum Projekt Blick hinter die Kulissen: So funktioniert Superkühe.

„Das muss ich erstmal wiederkäuen!“

Du wolltest schon immer mal mit einer Kuh plaudern? Hier erklären wir dir, wie du live mit den SUPERKÜHEN chatten kannst.

Schon mal mit einer Kuh gechattet? Nein? Das geht auch nur bei SUPERKÜHE. Ist ganz simpel, wenn du die Messenger App von Facebook nutzt. Einfach im Messenger nach „Superkühe” suchen und „Hallo“ sagen. Oder komm auf unsere Facebook-Seite, klicke auf „Nachricht senden” und sag: „Hallo“.

Schon stellen sich die drei Superkühe vom Bio-, Groß- und Familienhof vor. Und du kannst wählen, mit welcher von ihnen du ins Gespräch kommen magst. Zum Beispiel mit Connie wie hier auf dem Screenshot.

Abbildung Smartphone mit Chatverlauf
Klicke auf die Abbildung um zum Chatbot zu gelangen.

Klicke auf die Abbildung um zum Chatbot zu gelangen.
Wie das funktioniert? Genauso wie beim Chatbot einer Facebook-Nachrichtenseite, nur dass du dich dort am Anfang für „Sport”, „Politik” oder „Wirtschaft” entscheiden kannst – und bei uns für eine der drei Kühe. Und wenn du noch nie einen Chatbot abonniert hast: Macht nichts, ist auch beim ersten Mal ganz einfach.

Du kannst auch selbst wählen, ob und wie oft dich „deine” Kuh anmuhen darf. Wenn du magst, erzählen dir Emma, Connie und Nr. 71 täglich das Neueste von ihrem Hof: Sie berichten davon, wie es kurz vor der Kalbung um sie steht, schlagen Alarm, wenn es losgeht, und berichten dir hinterher, wie es gelaufen ist und was aus ihrem Kalb wird. Sie nehmen dich mit, wenn es wieder in den Melkstand oder ins Melkkarrussell geht, erklären dir den Zusammenhang zwischen Milchmenge und ihrer Lebenserwartung und liefern dir vor allem immer wieder die neuesten Daten über ihren Gesundheitszustand.

All das bekommst du live aus dem Stall direkt auf dein Handy.

Chatbot

Nein, natürlich nicht. Der Chatbot dient als Instrument, interessierte Nutzerinnen und Nutzer täglich oder im Falle von besonderen Ereignissen darüber auf dem Laufenden zu halten, wie es den drei SUPERKÜHEN geht und was gerade so passiert ist. Dazu greift der Chatbot, der auf Chatfuel basiert, die im Tagebuch ausgespielten Textbausteine auf und bereitet sie in einer dem Medium Facebook Messenger angemessenen, spielerischen Form auf. Die Nachrichten aus ihrem und über ihr Leben, die die drei Kühe per Chatbot mit den Nutzern austauschen, sollen das Interesse des Publikums wecken, sich intensiver und immer wieder mit der Berichterstattung auseinander zu setzen.

Die Kuh-Tagebücher und die Gespräche im Chatbot entstehen aus einem Zusammenspiel von objektiven Live-Daten, die wir sammeln, und journalistischer Arbeit. Mehr als ein Jahr Recherche steckt in den Textbausteinen, auf die die Sensorstory zugreift; Experten und Praktiker haben uns geschult, die Daten der Kühe richtig zu verstehen, und den Interpretationsspielraum klein zu halten.

Natürlich müssen die SUPERKÜHE Realisten sein, die ihr Leben beschreiben und nicht bewerten und schon gar nicht ihre Gefühle offenbaren und darüber reden, ob sie glücklich sind oder nicht. Was sie aber erzählen können: wie es ihnen körperlich geht, wie ihr Allgemeinzustand ist, was sie tagtäglich erleben – und auch, wie sich ihre Milchleistung voraussichtlich auf ihre Lebenserwartung auswirkt.

Gegenfrage: Warum verletzt es die Würde eines Tieres, wenn wir Wege suchen und finden, um die breite Öffentlichkeit über ihr Leben zu informieren? Wir dokumentieren im Facebook Messenger-Chatbot – wie auch auf unserer Webseite – , was unseren drei Kühe an jedem der 30 Tage widerfährt.
Dabei vermeiden wir Spekulationen über die Gefühle, die in dem jeweiligen Tier vorgehen, und werten auch die Geschehnisse nicht, sondern nutzen die von uns entwickelten Formate, um ein breites Publikum darüber zu informieren, wie Milcherzeugung heute funktioniert. Durch den Zugriff auf die Sensoren können wir dabei ein relativ genaues Bild vom gesundheitlichen Zustand des Tieres zeichnen.